Archiv für April 2007

Finistere, kurze Geschichte

Freitag, 20. April 2007

Finistère ist das westlichste Departement Frankreichs und daher der Zipfel der Region Bretagne. So bekam das Departement mit den schönsten und längsten Stränden Frankreichs seinen Namen: Finis Terrae oder Ende der Erde.

Ursprünglich wurde Finistère Penn ar Bed genannt, was soviel wie Anfang oder Spitze der Welt bedeutete. Man kann die Geschichte von Finistère kaum von der Geschichte der Bretagne trennen. Diese Geschichte begann 2000 vor Chr., als sich auf diesem Gebiet eine vorkeltische Bevölkerung, die Dolmen und Menhire, einrichtete. 1500 Jahre später besiedelten Kelten die Halbinsel. Im Jahr 56 fing die Romanisierung nach der Niederlage der Kelten bei Quiberon an.

Fast 500 Jahre später wurde die Region dann von Angeln und Sachsen erobert. Während ihrer Herrschaft kam es zu einer starken Christianisierung. Nach 799 kam Finistère zusammen mit dem Gebiet der übrigen Bretagne unter französische Herrschaft. Ab 900 verheerten wiederholt Normanneneinfälle das Land; als Schutz gegen diese Einfälle wurden zahlreiche Burgen gebaut. Finistère erlebte unter der Herrschaft des Hauses Montfort (1364-1468) seine Blütezeit, Wirtschaft und Kunst waren kennzeichnend für ein allgemeines Wachstum.

Die Bretagne blieb ein unabhängiges Herzogtum bis zu ihrer Besetzung 1940 durch die deutsche Wehrmacht. Die deutsche Truppen zogen sich fünf Jahre später zurück. Seit 1950 erlebte Finistère eine neue Blütezeit, vor allem der Tourismus gewinnt seit dem ständig an Bedeutung.

Städte in Finistere

Freitag, 06. April 2007

Finistère ist ein Département in Frankreich. Brest ist eine kulturelle Stadt in Finistère. Man kann hier die Festung Château besichtigen, von wo aus man auch einen schönen Anblick auf den Marinehafen hat. Hier kann man auch das Musée Naval besuchen. Wenn man sich Aquarien anschauen will, kann man Océanopolis besuchen, wo man mehr über die Flora und Fauna an der Küste von der Finistère erfahren kann. Alle vier Jahre findet im Juli ein Marinefestival statt. Concarneau liegt auch in Finistère. Es lohnt sich diesen Ort zu besuchen, da dort die Altstadt interessant ist. Diese ist von Mauern umgeben, die wiederum von Wasser umgeben sind. Im Sommer werden viele Menschen hier hergezogen, da das -Fête des Filets Bleus- gefeiert wird. Guengat ist eine kleine Ortschaft in Finistère, die sehenswert ist. Hier liegt die Kirche St. Fiacre, deren Innenausstattung nicht sehr pompös ist, sondern ganz einfach, aber trotzdem kunstvoll. Wenn man etwas Unvergessliches sehen will, kann man die Ortschaft Locronan besuchen, da hier alles noch im mittelalterlichen Stil ist. Man kann hier frei spazieren, da Verkehr nicht zugelassen wird. In Plogoff aus Finistère befindet sich ein Kap, das Pointe du Raz. Dieser Ort wird immer wieder von vielen Touristen besucht. Von da aus kann man zwei kleine Inseln mit zwei unbewohnten Leuchttürmen bewundern. Finistère hat sehr interessante Besuchsorte, die man je nach der Art des Urlaubs sehen kann.