St. Corentin Cathédrale in Finistere
Finistère ist das westliche Departament Frankreichs und ist ein Teil des Gebietes der Bretagne. Finistère bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie: "Ende des Landes". Die schönen Sandstrände im Süden, die Buchten im Norden und Heidelandschaften im Westen ziehen jährlich viele Touristen nach Finistère. Chrakterisiert wird Finistère durch die vielen Leuchttürme. Die Hauptstadt des Departament Finistère ist Quimper. Einer der schönsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, welches auch gleichzeitig als Wahrzeichen Quimpers bezeichnet wird, ist die St. Corentin Cathédrale. Der Bau dieser Kirche begann schon im Jahr 1240, allerdings konnten die bauarbeiten erst 1856 endgültig abgeschlossen werden. Um das Jahr 1856 wurde dann auch endlich die Kirchturmspitze der Kathedrale gebaut und beendet. Das besondere Merkmal der St. Corentin Cathédrale ist sein Chor, der leicht nach links geneigt ist. Es macht die Kathedrale besonders und unterscheidet sie von anderen. Man vermutet, dass der Grund für diese Neigung ein Ausweichen einer Grabkapelle war, die die Arbeiter und Architekten der St. Corentin Cathédrale während des Baus der Kathedrale nicht abreissen wollten oder konnten. Eine klare und wissenschaftliche Erklärung für den „krummen Chor“ wurde bis Heute nicht gefunden.