Bretonische Sprache

04. Mai 2011

Die bretonische Sprache ist eine keltische Sprache und gehört zu der Gruppe der britannischen Sprachen. Sie kommt nicht, wie oftmals angenommen, von den keltischen Galliern, die im Verbreitungsgebiet der bretonischen Sprache, dem Département Finistère, Côtes-d’Armor und Morbihan, ansässig waren, sondern von britischen Flüchtlingen und Einwanderern.
Bretonisch ist auch die einzige keltische Sprache, die in Europa verbreitet ist.
Unterteilt wird die bretonische Sprache in vier Dialekte: Leoneg, Tregerieg, Gwenedeg (am wenigsten verbreiteter Dialekt) und Kerneveg (meist gebräuchlicher Dialekt).
Zur Sprachentwicklung gehören das Altbretonisch, das Mittelbretonisch und das Neubretonisch. Da vor allem im 9. Jahrhundert die meisten schriftlichen Quellen entwendet wurden, ist das Altbretonische nicht sehr gut belegt. Die Mittelbretonische Sprache hingegen ist festgehalten durch überlieferte Texte und Gedichte aus der damaligen Zeit. Ein starker Dialektzerfall kennzeichnet die nachfolgende neubretonische Epoche. Seit dem zwanzigsten Jahrhundert spricht man von der Neobretonischen Sprachentwicklung und versucht, die vier verschiedenen Dialekte zusammenzufassen, um so die Sprache besser zu erhalten.
In der heutigen Zeit wird Bretonisch nur noch von ca. 290.000 Menschen verstanden – sprechen können es sogar deutlich weniger. Nur in sehr wenigen Familien wachsen Kinder noch mit einem bretonischen Dialekt auf. Zudem hat der französische Staat die bretonische Sprache bis heute immer noch nicht offiziell anerkannt. Trotzdem wird in manchen Regionen Frankreichs, darunter auch in Finistere, Bretonisch in Schulen gefördert und unterrichtet.

Städte in Finistere

20. April 2010

Finistère ist ein Département in Frankreich. Brest ist eine Stadt in Finistère und reich an Kultur. Man kann hier die Festung Château besichtigen, von wo aus man auch einen schönen Anblick auf den Marinehafen hat. Hier kann man auch das Musée Naval besuchen. Wenn man sich Aquarien anschauen will, kann man Océanopolis besuchen, wo man mehr über die Flora und Fauna an der Küste von der Finistère erfahren kann. Alle vier Jahre findet im Juli ein Marinefestival statt. Concarneau liegt auch in Finistère. Es lohnt sich diesen Ort zu besuchen, da dort die Altstadt interessant ist. Diese ist von Mauern umgeben, die wiederum von Wasser umgeben sind. Im Sommer werden viele Menschen hier hergezogen, da das -Fête des Filets Bleus- gefeiert wird. Guengat ist eine kleine Ortschaft in Finistère, die sehenswert ist. Hier liegt die Kirche St. Fiacre, deren Innenausstattung nicht sehr pompös ist, sondern ganz einfach, aber trotzdem kunstvoll. Wenn man etwas Unvergessliches sehen will, kann man die Ortschaft Locronan besuchen, da hier alles noch im mittelalterlichen Stil ist. Man kann hier frei spazieren, da Verkehr nicht zugelassen wird. In Plogoff aus Finistère befindet sich ein Kap, das Pointe du Raz. Dieser Ort wird immer wieder von vielen Touristen besucht. Von da aus kann man zwei kleine Inseln mit zwei unbewohnten Leuchttürmen bewundern. Finistère hat sehr interessante Besuchsorte, die man je nach der Art des Urlaubs sehen kann.